24.04.2026 / Schaubühne / Orlando

Ist das noch Theater? Das Stück war vierdimensinal oder mehr… Die Bühne war in mehrere Räume geteilt, daneben konnte mensch auch noch in die Garderoben sehen. Dort wurde gespielt und das sofort von mehreren Kameras aufgenommen und geschnitten. Die zweite Dimension war die große Leinwand über der Bühne. Dort konnte verfolgt werden, was vom Spiel darunter gerade aufgenommen wurde. Neben der Leinwand saß in einem Raum über der Bühne die Erzählerin. Die das Geschehen kommentierte und den größten sprachlichen Anteil an diesem Abend hatte. Als vierte Dimension würde ich die Kommunikation zwischen den anderen Diemnsionen bezeichnen. Heißt die Erzählerin wurde manchmal auf der Leinwand eingeblendet und trat so in Kontakt mit den Schauspieler*innen oder die Schauspieler*innen schauten direkt in die Kamera und kommunizierten mit dem Publikum, wie bei „House of cards“.

Ich brauchte eine ganze Weile um die Fülle zu verarbeiten. Aber es hat viel Spaß gemacht und war irre anzusehen. Und irgendwie passte die Form sehr gut zum Inhalt. Von dem ich allerdings nicht so viel mitbekommen habe. Die fast 2 Stunden vergingen rasend schnell.

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