19.05.2026 / Maxim Gorki Theater / Vatermal

Sesede Terziyan, Doğa Gürer, Flavia Lefèvre
in VATERMAL
VON
NECATİ ÖZİRİ
REGIE
HAKAN SAVAŞ MİCAN
BÜHNE
Alissa Kolbusch
KOSTÜME
Sylvia Rieger
VIDEO
Sebastian Lempe
MUSIK
Nils Ostendorf
LIVEMUSIK
Kristina Koropecki, Mascha Juno
FASSUNG & DRAMATURGIE
Anahit Bagradjans, Holger Kuhla

Das war unser letzter Theaterabend im Gorki. Wir waren zusammen mit Tanja und LM dort. „Vatermal“ erzählt wieder eine postmigrantische Geschichte. Drei Schaupielende zeigen auf knallroter Bühne das Leben von drei Generationen. Es ist beeindruckend und kein bisschen verwirrend, wie sie das zu dritt hinbekommen. Dazu gibt es viel Musik. Der Regisseur Hakan Savas Mikan, der auch schon andere tolle Stücke am Gorki gemacht hat (Deutschlandmärchen und Berlin Triologie), hat auch diesmal wieder meisterlich Livemusik und Buchvorlage in Szene gesetzt. Die Geschichte ist traurig: Die Mutter wurde schon als Kind bei Verwandten in der Türkei zurück gelassen, weil ihre Eltern als Gastarbeitende nach Dtld. gingen. Als Erwachsene kommt die auch nach Dtld, bekommt zwei Kinder, der Mann haut ab. Sie beginnt zu trinken. Das Unglück wird verstärkt durch dt. Ämter, Armut und Einsamkeit. Die Musik wirkt versöhnlich. Mir hat es gut gefallen. Es gab großen Applaus, auch weil es wiedermal „dernier“ war.

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