
Berat ist UNESCO Weltkulturerbe mit einer kleinen osmanischen Altstadt. Die haben wir gestern erkundet.

Zuerst sind wir schwitzend zur Burg hochgelaufen. Hier sind immer noch 30 Grad. Die Burg ist ein eigener Stadtteil mit engen Gassen, Cafés, kleinen guesthouses, Souvenirläden und Museen. Kirchen und Ruinen gibt es auch. Sehr viele Menschen wollten ins Ikonen Museum in der Kirche der entschlafenen Maria. Wir auch.

Während alle anderen an geführten Touren teilnahmen, haben wir uns für einen audioguide entschieden. So mussten wir nicht warten und konnten alle Ikonen in unserem eigenen Tempo anschauen.

Anschließend liefen wir durch das Burgviertel, vorbei an Ruinen von Moscheen und Kirchen. Mensch hat eine tolle Aussicht auf Berat. Übrigens ist hier die Altstadt so gut erhalten, weil die Kommunisten Berat zum Museum erklärt haben, während sie im ganzen lang die Kirchen und Moscheen zerstört oder zweckentfremdet haben.


Nach dem ausführlichen Besuch der Burg gingen wir ins ethnografische Museum. Es ist auch hier in einem osmanischen Wohnhaus untergebracht und zeigt, wie reiche Osmanen gelebt haben.

Das ist die an alter Stelle neu aufgebaute orthodoxe Kathedrale.

Abends sind wir nochmal losgezogen, um traditionelle albanische Küche zu abendbroten.
