
Ortswechsel. Nach dem wir unseren Kühlschrank leer gegessen hatten, ging’s zum zentralen Platz. Dort fährt ca. alle Stunde ein Bus nach Tirana. Wir waren 15 Minuten eher da und fanden noch Plätze vorn.
Der Bus brauchte 2 Stunden mit vielen kleinen Staus. Die 5€ pro Person bezahlten wir während der Fahrt.
Der Busbahnhof in Tirana – eher ein großer Parkplatz – liegt außerhalb der Stadt und erinnerte uns an Südamerika: ein riesiger staubige Platz mit ganz vielen großen und kleinen Bussen. Die Fahrer stehen vor ihren Bussen und rufen ihre Fahrtziele aus. Oft kommen Mopedfahrer mit kleinen Päckchen, die dem Fahrer mitgegeben werden. Zwischendrin Wasserverkäufer. Wenn der Bus voll ist, fährt er ab. Nach 20 Minuten ging’s weiter. Diesmal 2 1/2 Stunden. Die Landschaft war flach, trocken und staubig.
Am frühen Nachmittag erreichten wir Berat. Zur Ferienwohnung gelaufen. Per WhatsApp Vermieter kontaktiert. Hier wird persönlich die Wohnung übergeben und gleich bar kassiert.
Wir wohnen ganz oben im vierten Stock. Geräumige Wohnung. Aber diesmal nicht so schön und es fehlen ein paar Annehmlichkeiten z.B. größere Tassen. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

Der Rest des Tages verging mit einkaufen, rumlungern und Bier trinken an der Promenade.

Interessant auch dieses Gebäude: Nicht zu übersehen in dieser kleinen Stadt. Es ist völlig überdemensioniert, erst ca. 17 Jahre alt und sieht aus wie das USA Capitol. Es hat eine interessante Geschichte und war in einen Skandal mit einer Ziege verwickelt.
