16.09.2026 / Theth – Shkodër

Wir waren sehr besorgt wegen der vielen Serpentinen aus dem Talkessel heraus und auf der anderen Seite wieder runter. Die reisetabletten hatten wir leider in Berlin vergessen und in dem Berg Dorf gab’s keine pharmacie. Tatsächlich sich der Kleinbus eine Stunde lang über die Serpentinen gequält. Ich saß ganz vorn und konnte es aushalten. Ein Genuss war es nicht, obwohl sich noch einmal schöne Panoramen auftaten. In Shkodër angekommen, liefen wir zu unserer Ferienwohnung – ein Kleinod!

In unserer Straße einige verblassende Tafeln zu Ehren von kommunistischen Partisanen.

Nach einer kleinen Pause gingen wir auf einen Stadtspaziergang. Bei 32 Grad sahen wir uns verschiedene Moscheen und Kirchen, Denkmäler und die Fußgängerzone an.

Tatsächlich gibt es auch hier wieder alle Konfessionen. Die römisch-katholische Kirche war bis 1990 eine Sporthalle, die andere ein Kino. Hier auch die bildnerische Auseinandersetzung mit dem „Kommunismus“.

Die Innenstadtmoschee verfiel und wurde erst nach der „Revolution“ wieder aufgebaut. Daneben ein verfallen es Partisanendenkmal.

Mutter Theresa stammt von hier und durfte erst in den 90ern die Stadt besuchen.

Wir waren überrascht, wie touristisch es hier ist. Abends kosteten wir vorsichtig albanische Gerichte: gefüllte Auberginen (wir haben nicht herausgefunden, womit), heiße, gefüllte Weinblätter und Fergësë (gegrilltes Gemüse mit Körnerquark). Alles war sehr gut (bekömmlich). Nachts wurden wir von Straßenhunden und gegen morgen von Hähnen und Muezzinen wachgehalten.

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