Gestartet sind wir heute mit einem kurzen Abstecher zum historischen Museum der Stadt. Da lohnte aber nur die osmanische Villa von außen.

Shkodër ist eine Fahrradstadt. Es gibt Radwege und zahlreiche Möglichkeiten sich Fahrräder (5€) auszuleihen. Aber kein Vergleich zu Berlin. Die Menschen fahren kreuz und quer, auch entgegen der Fahrtrichtung. Alles langsam und sehr gemächlich. Die Sattel sind so tief gestellt, dass du jederzeit mit beiden Beinen auf den Boden kommst. Das sieht komisch aus, wird aber von allen so gehandhabt.

Mit solchen Rädern sind wir heute zur osmanischen Mesibrücke vor der Stadt gefahren. Sie wurde im 18. Jahrhundert erbaut und sieht immer noch gut aus. Zurück in der Stadt nach einer kleinen Pause fuhren wir in die andere Richtung aus Shkodër raus zum größten Binnensee, dem Skutarisee, auf dem Balkan.

Der gehört zu einem Drittel zu Albanien und zu zwei Dritteln zu Montenegro. Manche halten ihn für ein Meer. Am Ufer tranken wir einen Eiskaffee und radelten nach einer Stunde zurück. Mir taten ganz schön die Knochen weh nach diesen zwei Touren. Wir gingen noch ins Fotografie Museum Marubi, wo historische Fotos aus dem 19. und 20. Jahrhundert zu sehen sind. Drei Generationen der Familie Marubi fotografieren kunstvoll.


