12.08.2026 / Torgelow – Ueckermünde

In den Morgenstunden hatte ich die KI nach weiteren Krautstellen in der Uecker gefragt. Es gab auch eine Antwort: Kurz vor Eggesin sollte ein weiteres solcher Hindernisse kommen.

Frühstück im Sonnenschein, Zelt ins Boot gepackt. Diesmal banden wir mit einem Gurt das Boot am Wagen fest, was auch nicht viel half. Erstaunlicherweise ging das transportieren zur ca. 300m entfernten Einstiegsstelle recht gut.

Der Fluss wurde immer breiter und gerader. Jetzt sahen wir auch mal ein paar Felder oder Dächer von Häusern. Die Anspannung stieg, je näher wir Eggesin kamen. Das ging sehr schnell, denn plötzlich erreichten wir den Zufluss der Randow. Das hieß ab hier ist die Uecker eine Bundeswasserstraße! Es kamen uns die ersten kleinen Motorboote und andere Freizeitpaddler entgegen. Alles klar – keine weiteren Krautteppiche mehr!!! Erleichtert.

Die restlichen 7-8 km wurde das Ufer abwechslungsreicher. Wir kame an einem (im wahrsten Sinne) WC vorbei, das ich erfolgreich ausprobierte. Und schnell sahen wir Ueckermünde. Wir durchfuhren die Innenstadt mit dem Hafen im grellen Sonnenschein. Jetzt war es nicht mehr weit bis zum Segelclub, auf dem wir unser Boot abstellen sollten.

Zugunsten von Fischbrötchen und Radler verzichteten wir auf die restlichen 3km zur Ueckermündung ins Haff, sondern verpackten schnelle unsere Sachen in die Rucksäcke. Als wir aufbrachen kam der Vermieter mit Kleinbus und Anhänger um das Boot abzuholen. Kurzer Erlebnisbericht von uns. Er hatte es eilig und wir ja auch…

Die Eile war nicht nötig. Wir hatten genügend Zeit für unser Abschiedsmahl, denn die DB hatte reichlich Verspätung. Wir schafften dennoch unseren Anschluss in Pasewalk und waren am frühen Abend zu Hause.

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