Jerusalem 4.4.2010

gestern waren wir in ramallah und bethlehem – beide städte liegen in den autonomiegebieten. In ramallah sind wir eigentlich nur durch die straßen gelaufen oder haben in café´s gesessen. Die stadt wirkt deutlich ärmer als jerusalem. Die straßen in der innenstadt sind ein einziger markt. Vieles hat uns an südamerika erinnert. Oft wurden wir mit: „welcome in palastina“ begrüßt.
Von dort sind wir nach bethlehem gefahren. Die stadt ist deutlich touristischer und wohlhabender. Auf dem berg steht die jesus-geburtskirche. Dort oben gabs mal wieder eine prozession. Ansonsten souvenirstände.
Auf dem rückweg sind wir zu fuß durch den kontrollpunkz nach israel. Die mauer ist viel größer, als die berliner es war. Für uns war es kein problem, sie zu passieren. Allerdings mussten wir mehrere tore, drehtüren und gänge passieren und unser gepäck und unsere ausweise checken lassen. Alles passierte automatisch und per lautsprecheransagen, was das ganze noch mehr depressing machte.
Abends sitzen wir immer am damaskustor (ein eingang zur jerusalemer altstadt). Da können wir bier trinken und die vielen leute beobachten, die die ganze nacht in die heilige stadt eilen. Am schnellsten sind die orthodoxen juden, aber auch die popen mit ihrem gefolge sind nicht gerade langsam.
Leider waren wir zu faul, noch einmal in die altstadt zu gehen. Dort war auch letzte nacht viel los.
Jetzt warten wir auf unsere beiden mietautos. Unsere inzwischen 15köpfige gruppe will heute zum toten meer und nach massada.

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