26.06.2026 / Schaubühne / Qui a tué mon père?

Die Anreise war wieder spannend. Auf dem Ring fuhr nichts…
Das Stück des französischen Autors Édouard Louis war in mehrfacher Hinsicht eine Überraschung: Es wurde komplett auf französisch gespielt mit englischen und deutschen Untertiteln. Der Autor war auch der Schauspieler. Nur er und ganz wenige Requisiten waren auf der Bühne. Er erzählt über das Leben seines Vaters, der mit reichlich 50 Jahren stirbt und macht dafür die Politiker*innen der letzten 20 Jahre verantwortlich. Deren Bilder hängt er auf, benennt ihre Maßnahmen und wirft wütend Knallerbsen nach ihnen. Es ist alles andere als profan und er bekommt zurecht riesigen, stehenden Applaus.

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