17.02.2026 / La Frontera

Heute letzter Quartierwechsel an die Westküste. Wir nahmen wieder den Bus Nr. 3. Die Busse kommen zwar nicht pünktlich, aber zuverlässig. Der brachte uns zum Ecomuseo de Guinea.

Dort gab es drei Dinge zu sehen. Eine Vulkanröhre, die entsteht, wenn ein Lavastrom außen erkältet und innen weiter fließt. Dann bekamen wir die Rieseneidechsen zu sehen, die auf Hierro fast ausgestorben sind und hier aufgezogen und später ausgestzt werden. So riesig sind die gar nicht. Ca 50 cm lang.

Am interessantesten war aber ein Hierrodorf, was bis in die 1950er Jahre noch saisonal bewohnt war. Nur im Winter kamen die Bewohner*innen von der Küste hier hoch. Die Behausungen waren ausgesprochen ärmlich. Häuser aus aufgeschichtet en Vulkansteinen, häufig fensterlos mit Wasserauffangbecken. Das Interieur primitive selbstgebaute Möbel und andere Utensilien. Das ist gerade mal 80 Jahre her.

Der Bus brachte uns dann zuverlässig, wenn auch nicht pünktlich nach La Frontera. Das Dorf ist größer als die Inselhauptstadt und liegt am Fuße einer 1000m hohen Wand. Die ist ziemlich grün, wegen der feuchten Winde.

Am Abend gerieten wir in die örtliche Fastnacht Strasen wurden abgesperrt und junge Männer im Schaffell jagten Menschen um ihr Gesicht mit schwarzer Schuhcreme einzuschmirten. Eine große Gaudi, die wir weiträumig umgingen.

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