03.03.2026 / Schaubühne / Die Wildente

Vielleicht hätte Ostermeier die Wildente im 19. Jahrhundert zu Ibsens Zeiten lassen sollen. So kamen mir die Dialoge flach vor und die Probleme nicht zeitgemäß. Die Haushälterin und das un eheliche Kind müssen unter die Haube. Alles soll gut vertuscht werden. Es fließt dafür Geld. Dann kommt der Sohn des reichen Piefkes und will alles ans Licht bringen. Es endet tragisch. Trotzdem war es auch in der letzten Reihe noch gut zu sehen, dass die Schauspielerinnen toll waren, die Drehbühne gut zum Einsatz kam und witzig gestaltet war. Das Publikum bestand aus deutsch Leistungskurslerinnen und den üblichen Schaubühnengängerinnen. Es gab viel Applaus und eine viel zu kurze Pause.

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