
Eine lange Rückreise: Am Montag haben wir nach dem Frühstück unser schönes Ferienhaus verlassen und sind mit dem Bus nach Valverde gefahren. Dort waren wir noch ein letztes Mal in der quesadilla Bäckerei und haben dort Mitbringsel eingekauft.

Der nächste Bus brachte uns zum Fährhafen von El Hierro. Um 15 Uhr ging unser Schiff. Da es uns bei der Anreise so schlecht ging, hatten wir uns Tabletten besorgt und eingeworfen. Die See war aber ziemlich ruhig und wir kamen nach zweieinhalb Stunden gut in Los Cristianos an, fanden unsere Unterkunft und gingen Abendbrot essen.


Letzter Abend, dachten wir…
Am Dienstag frühstückten wir in einer Bäckerei und fuhren mit dem Bus zum Flughafen Teneriffa Süd. Wir waren drei Stunden vor unserem Abflug dort. Sicherheitskontrolle dauerte nur 20 Minuten. Dann saßen wir lange rum, aßen und tranken noch was. Als wir zum Gate kamen, war es dort ganz leer. Das wunderte uns, weil es doch gerade mal 10 Minuten geöffnet war. Das Flugzeug war schon voll. Es führte kein Weg hinein. Es stand dort wenige Meter vor uns aber sie ließen uns nicht einsteigen. Es war überbucht worden. Ein Anruf beim customer service bescherte uns eine Umbuchung für Mittwoch Nachmittag. Es gibt nur eine Maschine pro Tag nach Berlin.

Wir buchten ein Hotel in Los Cristianos und fuhren mit dem Bus dorthin zurück.


Am Mittwoch sind wir nach einem ausgiebigen Hotelfrühstück wieder mit dem Bus zum Flughafen gefahren. Der Bus war voll, wir mussten zum ersten Mal stehen und waren überhaupt die letzten, die einsteigen durften. Allerdings waren wir extrem früh dran, 4 Stunden vor dem Abflug. Auf dem Flugplatz haben wir die Anzeigetafel nicht aus den Augen gelassen. Sobald das gate feststand, stellten wir uns dort an. Dabei machten wir folgende Beobachtungen: das boarding begann schon 30 Minuten vor der angegebenen Zeit, es war 10 Minuten vor Abflug noch möglich einzusteigen. Wir hatten also am Dienstag nur Pech gehabt.
Über pünktlich um 22 Uhr landeten wir in Schönefeld und waren ziemlich unkompliziert eine Stunde später zu Hause. Dort erwartete uns eine köstliche tortilla und zwei kalt gestellte alkfreie Biere – Danke!
